I- Mein Weg zur Hochschule Magdeburg Stendal
Ich bin Quereinsteigerin ….in vielen Bereichen meines Lebens:
- zunächst als Magdeburgerin: Als ich 2018 mit dem Studium begonnen habe, lebte ich allerdings bereits seit 16 Jahren in Magdeburg. Ursprünglich komme ich aus Frankreich.
- dann als Gymnasiallehrerin: Mit einem Bachelor in Germanistik und ein Magister in Französisch als Fremdsprache, beide in Frankreich erworben, war ich zunächst in der Erwachsenenbildung als Französisch-Lehrerin tätig, bevor ich 2005 eine Festanstellung am Gymnasium erlangen konnte.
- und nun als Cross-Media-Studentin: denn „der M. A. Cross Media [… ] richtet sich an Journalisten, Gestalter, Producer, Programmierer.“
Wie bin ich also zum Cross-Media-Studiengang gekommen?
Ich hatte angefangen, mich im Internet über berufsbegleitenden Studiengängen zu erkundigen, als ich zufällig auf dieses Programm in Magdeburg gestoßen bin. Mein Ziel war, Qualifikationen zu erwerben, die mir ermöglichen, eine Stelle als Redakteurin in einem (Schul)Bildungsverlag zu bekommen. Das Interesse stammt aus meiner Bindung zum Cornelsen-Verlag, für den ich bereits als Autorin und Beraterin gearbeitet hatte. Allerdings nach 15 Jahren als Gymnasiallehrerin zeigt man wenige Kompetenzen und Erfahrungen vor, die in anderen Bereichen der Arbeitswelt gefragt sind und eine ähnliche Vergütung rechtfertigen würden. Ich musste also weitere Qualifikationen erwerben und vor allem einen vollwertigen Abschluss. Die Beschreibung des Cross-Media-Studienganges entsprach meiner Erwartungen.
Als vollbeschäftigte und alleinerziehende Mutter dreier Kinder war Magdeburg als Standort für die Präsenzphasen ausschlaggebend. Die Drohung einer veränderten Studienordnung für die kommenden Semester rechtfertigte eine übereilte Einschreibung zum bereits angefangenen SS 2018.
Dass die Möglichkeit besteht, ein solches Studium sich finanzieren zu lassen, habe ich leider erst später erfahren. Die Eigenfinanzierung war zwar hart, wurde jedoch durch die Rückzahlung der Steuererklärung kompensiert und wurde auch Teil meiner Motivation. Aufgeben kam auch deswegen schnell nicht mehr infrage.
Im Gegensatz zu den meisten Mit-Studierenden hatte ich zwar ein Vorstudium, allerdings vollkommen fachfremd. Ich musste also zunächst durch eine Aufnahmeprüfung. Ich stellte mir ein kurzes Motivationsgespräch vor und wurde mit mehrstündigen schriftlichen Prüfungsaufgaben überrascht. Nichts davon entsprach die Formate, die ich kannte. Ich konnte wahrscheinlich mit der Tatsache überzeugen, dass ich im Studiengang viel zu lernen hatte, denn ich wurde zugelassen mit den Worten, dass es für mich wahrscheinlich nicht so ganz einfach werden würde ….
II- Metapher: Von analog zu digital
Die Idee meiner Metapher ist mir erst 2020 gekommen und bestätigte sich, nachdem ich ein drei-wöchiges Praktikum in der Französisch-Redaktion des Cornelsen-Verlages absolviert hatte. Leider konnte dieses für mich sehr lehrreiche Praktikum keine Anerkennung im Studium finden. Für mich war es ein Wendepunkt, der mir die Richtung zeigte. In einer Redaktion an der Konzeption von Schulbüchern zu arbeiten, war nicht mehr das, was ich erreichen wollte. Diese Erfahrung und auch die, die ich am Hybridunterricht an der Hochschule gemacht hatte, die Pandemie, die das digitale Unterrichten an der Schule forcierte und den allgemein sehr guten Digitalisierungsstand an meiner Schule, das alles hatte mir die Augen geöffnet. Digitale Bildungsmedien hatten nun mein Interesse gewonnen.
Von analog zu digital: von analogen Schulbüchern zu digitalen Bildungsmedien, von analogen Arbeitsmethoden zum hybriden und digitalen gestützten Unterricht … Meine Metapher sollte die Verwandlung darstellen, die ich selbst erlebte.
erste Idee
Zunächst hatte ich dieses erste Bild entworfen. An sich finde ich es nach wie vor schön und ausdrucksvoll. Da es auf dieser Art schwierig ist, die verschiedenen einzelne Etappen des Studiums abzubilden, wurde mir jedoch in den Konsultationen geraten, etwas anderes zu finden.
zweiten Entwurf
In dem zweiten Entwurf sieht man meine Fortschritte. Handschriftliche Notizen der abzuschließenden Module verwandeln sich in digitalen Button, wenn sie abgeschlossen sind.
III- Studienablauf
1. Semester - SS 2018
---> M17 (1)
Durch das schnelle Einschreiben war es mir nicht möglich, zum SS 2018 die Präsenz beruflich zu organisieren. Meine Schulleitung ermöglichte mir, ab dem Wintersemester 2018/19 an den Präsenztagen teilzunehmen, ohne Bildungsurlaub zu beantragen, sofern meine Unterrichtsstunden durch Tauschen mit Kollegen an anderen Tagen gehalten wurden.
Da das Studium allerdings viel Selbsteinarbeitung durch Mikromodule geboten hat, buchte ich zunächst Mikromodule (M17), um diese in den Sommerferien abarbeiten zu können. Ich habe zunächst Energie in zwei davon investiert. Ein Mikromodul zum Customer Care Management und ein Mikromodul zur visuellen Kommunikation online. Für beide habe ich mich an Magdeburger Unternehmen orientiert: das CMR vom SWM untersucht und die Webseite des Freizeitbads-Nemo.
Leider war es zum einen durch die Semesterferien an der Hochschule, zum anderen durch die Nichtbesetzung bzw. anschließend ständigen Wechsel der Betreuungsposten für die einzelnen Mikromodule nicht möglich, Feedback und Information durch die Dozenten zu bekommen. Ich entschied mich, keine weiteren Mikromodule anzufangen, solange die zwei ersten keine Validierung finden würden.
M17 musste also ruhen.
2. Semester - WS 2018/2019
So wurde der WS 2018/19 zu meinem ersten richtigen Semester. Das erste Zusammentreffen mit Mitstudierenden und Dozenten, die ersten Präsenz- und Onlinesitzungen. Mit der Buchung von drei Modulen (darunter M1) hatte ich den Workload deutlich unterschätz. Die Rückmeldungen von den Mitstudierenden zeigen allerdings, dass es nicht nur mir so ging.
---> M1
Auf dem Papier ein Modul (5 CP). In der Wirklichkeit waren es zwei bis drei einzelnen Module zumindest zeitlich gesehen.
Journalismus war mindestens an sich 5 CP wert, denn die Zwischenabgaben und die Recherchearbeit zum Thema Rechtspopulismus, die zu Präsentationen bei der Crossmedia Konferenz endete, waren sehr aufwendig. Wie meine Mitstudierenden stürzte ich mich jedoch mit Eifer in die Recherche zu meinem Thema: die Rekrutierung von Jugendlichen durch Rechtsextreme auf Instagram. In den Veranstaltungen gab uns Sabine Falk-Bartz jeweils sehr interessante und fundierte Inputs zum grundlegenden Verständnis journalistischer Aufgaben und Arbeitsroutinen. Diese waren jedoch jedes Mal mit einer aufwendigen Herausarbeitung für uns verbunden, die nicht immer mit dem Endprodukt verknüpft war.
Im Teil Design wurde die Theorie zur Geschichte und Prozesse des Designs von Prof. Dominik Schumacher gehalten. Für die meisten bedeutete das auch erste Berührungen mit Design-Thinking, das wir dann parallel beim Projekt angewendet haben. Der Creative Director und UX Designer Henrik Rieß begleitete uns hauptsächlich durch den praktischen Teil und betreute uns bei der Herstellung unseres Posters zur Informationsarchitektur. Wir mussten dafür Daten sammeln und diese anschließend in einer Infografik darstellen. Das Erlernen der Prozesse waren für alle spannend, für mich wurde zusätzlich die visuelle Verwirklichung mit Illustrator eine Herausforderung und sehr zeitaufwendig.
Management war das einzige Teil von M1, das zeitlich für alle vertretbar blieb. Man musste sich zwar in der uns fremden und komplexen Materie „Projektplanung“ einarbeiten, der zeitliche Aufwand blieb jedoch im Rahmen des Erwarteten. Die Einführung durch Pr. Michael Herzog ermöglichte uns einen schnellen und klaren Einstieg. Die erste Fallstudie gab uns die Möglichkeit, uns mit den verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens und strategischer Entscheidungen bei Projekten vertrauter zu machen. Viel spannender fand ich jedoch die zweite Fallstudie, da ich eine konkrete Verbindung mit meinen beruflichen Plänen sehen konnte. Wir sollten eine richtige Projektplanung entwerfen (Zeitplan mit der Sotfware Gantt Project, Arbeitsaufteilung, Kostenplan) und zwar für ein Mediendienstleister die Einführung und Anpassung eines datenbankbasierten Content-Medienlogistik-Systems.
---> M4
Zum Glück war das Modul M4 systemisches Denken, betreut von Daniel Nauck, mit dem Projekt M7 Shopping 4.0 zusammenverknüpft, sodass wir Theorie und Praxis sehr gut verbinden könnten. Zwar war es nicht weniger Arbeit, aber man musste sich nicht in einem neuen Gebiet einarbeiten. Für M4 mussten wir viel Literaturrecherche treiben, damit das Shopping 4.0 - Einleitung Pilotprojekt dokumentieren und Handlungsempfehlung herausarbeiten konnten. Ich beschäftigte mich vor allem mit der Beschreibung des Status quo des Einzelhandels in Magdeburg, verfasste die Einleitung zu unserem Paper und stellte auch des Business Model Canva von Mlle CupCake vor, das als Best practise für eine Geschäftsentwicklung in Magdeburg galt.
---> M7
Im Projekt zur Stärkung des Einzelhandels in der Magdeburger Innenstadt konnten wir unter Anleitung von Daniel Nauck und des Design Thinking Coachs, Michael Metzger die verschiedenen Etappen des Design Thinkings erproben. Ich muss gestehen, dass ich damals noch nicht die Ernsthaftigkeit hinter den Ganzen wirklich begriffen hatte. Dieses Projekt blieb jedoch ein wichtiger Grundstein für weitere Studienbausteine und von besonderer Wichtigkeit sowohl thematisch als auch in der Methodik für M14 und M3. Wir lernten bedürfnisorientiert zu arbeiten, führten viele Interviews durch, entwarfen Prototypen und lernten auch uns von unseren ersten Ideen zu verabschieden. Letztendlich präsentierten wir unsere Ergebnisse den Magdeburger Händler selbst. Das Endprojekt unserer Gruppe, ein Popup Store mit DIY-Anteil war sicherlich nicht so spektakulär wie andere Prototypen unserer Kommilitonen, aber sicherlich eins, der sich am ehestens realisierbar und finanzierbar erwies.
Spätestens nach diesem ersten „realen“ Semester wurde es mir klar, dass jegliche Art von übermäßigem Ehrgeiz keinen Sinn machen würde, wenn ich das Studium tatsächlich überstehen wollte. Es würde nur noch ums Überleben gehen (d. h. bestehen) und nicht um irgendeines Notenziel.
3. Semester - SS 2019
---> M2
Journalismus und Medienwirtschaft
Nachdem wir dem zu imposanten Workload für M1 gemeldet hatten, kamen uns die Dozenten für M2 entgegen. Wir bekamen separate Theorie-Impulse im Journalismus von Sabine Falk-Bartz und Medienwirtschaft von Jörg Hartwig, mussten allerdings nur eine Endaufgabe abgeben. Im Journalismus ging es um Öffentlichkeit, Wandel des Journalismus durch das Internet und um Kuratieren. Parallel lernten wir wesentliche Begriffe der Medienwirtschaft, der Medienökonomie und einiges zu den Prozessen in der Medienproduktion.
Als Endaufgabe war eine schriftliche Untersuchung des Kuratier-Dienstes Piqd gefordert. Sowohl die Herstellung von Öffentlichkeit zu gesellschaftlich relevanten Themen als auch die wirtschaftliche Positionierung auf dem Nachrichtenmarkt sollten untersucht werden.
Design
Der Design-Teil wurde unabhängig zu den zwei anderen behandelt. Nach einer Beobachtung und Analysephase zur Bestellung in Schnellrestaurants sollten wir unsere eigene Lösung für eine bessere Abwicklung nicht nur vorschlagen, sondern tatsächlich als Appprototyp entwickeln. Das Kennenlernen und die Arbeit mit Adobe XD machte mir sehr viel Spaß und ich habe diese erste Erfahrung später beim MDR-Projekt vertieft.
---> M8
Anerkennung des Praktikums beim GEI
---> M11
Anerkennung Studium
---> M12
Anerkennung Studium
---> M16
Anerkennung Studium
---> M17 (2)
Ich müsste sehr viele E-Mails schreiben, um nach einem Jahr eine Betreuung für die Mikromodule zu bekommen, die ich erarbeitet hatte. Henrik Riess betreute das Mikromodul zur visuellen Kommunikation online der Webseite des Freizeitbads-Nemo. Daniel Nauck übernahm die Betreuung zum Customer Care Management und bat mich noch Sozial-Monotoring-Tools zu untersuchen.
Diese Erfahrung zeigte, dass es leider sehr schwer möglich war, Mikromodule zu bearbeiten und vor allem, dass diese abgenommen werden. Aus diesem Grund musste ich, wie meine Mitstudierenden für die meisten Mikromodule Projekte aussuchen und diese als Mikromodule anrechnen lassen. Dieser Punkt ist meines Erachtens den Schwachpunkt des Studiums. Die Möglichkeit, sich einiges selbst zum eignen und zum eigenen Rhythmus erarbeiten zu können, wurde angepriesen, war jedoch nicht umsetzbar.
4. Semester - WS 2019/2020
--> M3
Mein absolutes Highlight im gesamten Studium. Ich konnte bei allen Vorlesungen und Aufgaben genau nachvollziehen, warum wir das machten. Ich fühlte mich mittlerweile etwas sicherer und auch in der Lage, die Aufgaben gut erfüllen zu können.
Design
Es ging darum, ein Einschlafssystem zu entwickeln. Dafür gingen wir alle Phasen des Design-thinking durch. Mir hat es besonders gefallen, diesen Prozess alleindurchmachen zu müssen. Das Feedback von Mitstudierenden sowie von Dominik Schumacher war sehr wertvoll, jedoch war ich für die Umsetzung verantwortlich.
Journalismus und Management
Wieder wurden die zwei Teile zusammengefasst, diesmal unter dem Thema Storytelling. Ich fand die Grundsätze dieses Ansatzes sehr interessant und einleuchtend. Jörg Hartwig zeigte uns auch sehr viele Umsetzung in Marketing, die uns eine andere Sicht ermöglichte. Die Lehre war sowohl sehr unterhaltsam als auch lehrreich. Auch die Bewertung über eine mündliche Prüfung fand ich sehr gute und eine schöne Abwechslung zu den sonst extrem aufwendigen Endaufgaben.
--> M15 (1)
Ich hatte dieses Mikromodulpaket bereits im SS 2018 gebucht und wollte anfangen, dies zu erarbeiten. Daniel Nauck hatte vorgeschlagen, neue Mikromodule zu entwickeln. Der Kommilitone Daniel Mechebier hatte ein Mikromodul zu Photoshop geplant. Ich konnte zwei Credits erwerben, indem ich zum einen eine Art Lektorat machte und das Ganze testete. Für den zweiten Credit-Punkt musste ich einfach das Mikromodul abschließen. Ich bin Daniel sehr dankbar für diesen ersten Einblick in Photoshop, das ich noch nicht kannte.
5. Semester - SS 2020
Mit dem SS 2020 fing auch die erste Corona-Krise an. Konkret für uns bedeutet das: 100% online. Zoommeetings und Dokumenten teilen. Eine sehr große Veränderung war es für uns nicht, da wir durch die Struktur des Studiums bereits daran gewohnt waren. Wir merkten jedoch alle, dass das Zusammenkommen (auch, wenn nur einmal im Monat), uns alle fehlte.
---> M5
Teamentwicklung und Leardership
An Corona angepasst, sollte dieses Modul mit einer online Endprüfung enden. Sehr erstaunlich für uns war, dass Claud Goutrié uns dazu einlud, offen über unser Befinden zu sprechen und dies auch vormachte. Wir lernten dadurch, wie das Team sich viel besser darauf einstellen kann. Darüber hinaus übten wir, die verschiedenen Bedürfnisse der Organisation zu beachten. Besonders interessant fand ich die Klassifizierung der Teamrollen (z. B. nach Belbin) und wie solche Beachtungen finden in der Zusammenstellung eines Teams im extremen Kontext, wie z. B. für einen Aufenthalt in der internationalen Raumstation.
---> M14
Forschungsmethoden
Das Modul Forschungsmethoden wurde von Martin Nowak geleitet.
Wir sollten erforschen, wie der inhabergeführte Magdeburger Einzelhandel den „Lockdown“ erlebt hatte und welche (nicht) digitalen Innovationen und Kooperationsnetzwerke entstanden waren, damit die Kundenkommunikation aufrechterhalten und die Geschäftstätigkeit fortgesetzt werden konnte. Dazu ist nach Zuarbeit der verschiedenen Arbeitsgruppen einen Forschungsbericht entstanden.
Zunächst gab uns Martin Nowak per Zoom eine theoretische Einführung in qualitative und quantitative Forschungsmethoden. Parallel dazu wurden Gruppen (Interview, Netzwerkanalyse, Gruppendiskussion, Fragebogen) gebildet, um die diversen Forschungsmethoden konkret zu erproben.Ich hatte zwar beim ersten Projekt bereits Interview vorbereitet und durchgeführt, diese wurde allerdings nicht wissenschaftlich ausgewertet, sodass ich allen Forschungsmethoden sehr unbefangen und offen war. Ich entschied mich für die quantitative Datenerhebung und der Fragebogen-Gruppe, da diese mit angenehmen, vertrauenswürdigen und arbeitswilligen Crossmedia-Kommilitonen besetzt war.
Unsere Gruppe beschäftigte sich mit der Kundensicht. Im Gegensatz zu unseren Mitstudierenden mussten wir uns selbst mit der Teilnehmergewinnung beschäftigen. Leider erwies sich die Teilnahme über QR-Codes, die bei den Händlern auslagen, sehr gering. Die beste Teilnehmerzahl erzielten wir, wenn Studenten vor Ort waren, und die Kunden nach ihrem Einkauf gefragt haben. Auch wenn wir uns in SPSS erstmals einarbeiten mussten, waren wir am Ende sehr dankbar, dass es das gab, denn das Programm lieferte uns bereits fertige Ergebnisse, die wir nur noch einheitlich darstellen sollten und auswerten mussten.
Ich habe durch dieses Modul sehr viel gelernt und schnell verstanden, warum man es belegen sollte, bevor man am internationalen Forschungsprojekt teilnimmt.
---> M19 (1)
Portfolio
zu dieser Zeit wurden wir herzlich eingeladen das Portfolio endlich zu buchen, was ich tat. Die Arbeit daran erwies sich sehr mühsam und erstrieckte sich vom SS 2020 bis zum WS 2022-23.
Im Juni 2020 hatte ich eine erste Konsultation mit Dominik Schumacher. Erste Reflexionen dazu gab es bereits bei der Erklärung der Metapher.
Projektreflexion
Auch wenn mein Praktikum beim Cornelsen-Verlag keine Anerkennung beim Studium fand, war es für mich die wichtigste konkrete Erfahrung während des Studiums. Deswegen nutze ich es für die Projektreflexion.
6. Semester - WS 2020/2021
---> M6
Ethische Fragen der digitalen Kommunikation / Wissenschaftliche Kommunikation / Forschungsprojekt
Dieses internationale Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der österreichischen Hochschule Linz musste leider auch 100% online stattfinden.
Wir durften zum Forschungsprojekt eigene Themen vorschlagen. Durch meine eigenen Lehr-Erfahrungen während der ersten Corona-Krise wollte ich unbedingt darüber forschen, wie andere damit klar gekommen waren. Ein Vollzeitstudent aus Stendal und zwei berufsgleitende Studentinnen aus Linz fanden das Thema ebenso ansprechen. Es war sehr schade, dass wir keine Gelegenheit hatten, uns real kennenzulernen, denn wir haben besonders gut zusammengearbeitet. Nach wenigen Besprechungen hatten wir einen genaueren Forschungsgegenstand und einen passenden Titel gefunden. Es ging darum, die Chancengleichheit in der Primarbildung in Deutschland und Österreich durch das Unterrichten über Videokonferenz in der Corona-Zeit zu untersuchen. Dafür wurden Lehrpersonen interviewt, die im ersten Lockdown im Frühjahr 2020, Videokonferenzen mit jüngeren Schulkindern durchgeführt haben.
Die Teilnehmergewinnung wurde wieder ziemlich kompliziert. Ich bekam z. B. meine Teilnehmer durch Nachfrage in bestimmten Gruppen in den sozialen Netzwerken. Das Transkribieren der Interviews war sehr aufwendig und die Auswertung fiel uns auch etwas schwer. Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Modul mir viel für meine berufliche Entwicklung gebracht hat, ich bin allerdings überzeugt, dass ich essenzielle Kompetenzen für die kommende Masterarbeit erlangen konnte.
7. Semester - SS 2021
---> M17 (3)
Projekt Newsgames / Aktuelle Themen im DBM
In diesem Modul ging es darum, Sekundarforschung zu verschiedenen aktuellen Themen zu betreiben. Zwischen den Sitzungen, in denen wir unser Arbeitsstand besprochen haben, gab es unterschiedlichen Gastvorträgen von Experten.
Das Thema unserer Gruppe - Digitalisierung der Musikschulen: Anwendungen, Methoden und Praxisbeispiele - finde ich nach wie vor sehr spannend, allerdings erwies sich die Zusammenarbeit sehr schwierig. Letztendlich habe ich best practices Beispiele gesammelt, Literatur durchgelesen und in einer Literaturmatrix zusammengefasst. Leider konnte ich aus beruflichen Gründen bei der Endpräsentation nicht dabei sein und hatte meinen Teil aufgenommen. Das Endergebnis war sicherlich nicht zufriedenstellend für die Betreuer, denn es wurden mir nur 3 Mikromodule dafür validiert.
Digitalisierung der Musikschulen blieb jedoch trotzdem für mich ein Thema, denn ich fing ab September 2021 mit einer Mitstudierende für Michael Herzog in der SPiRIT-Gruppe zu arbeiten, um den Stand der Digitalisierung an Sachsen-Anhalts Musikschule zu erforschen. In der Broschüre, die als Ergebnis unserer Arbeit bei SPiRIT entstanden ist, findet auch die Sekundäranalyse einen Platz.
8. Semester - WS 2021/2022
---> M9
Formatentwicklung crossmedialer Produkte unter besonderer Beachtung regionaler Information
Das Journalismus-Projekt hat mir besonders gut gefallen. Der Workload war, wie erwartet bei Sabine Falk-Bartz, recht groß, jedoch waren alle Zwischenaufgaben kleine Schritten zur Endaufgabe. Alles war nachvollziehbar und es war besonders motivierend, eine Idee zu entwickeln, die ev. hätte verwirklicht werden können. Darüber hinaus war es eine sehr gute Möglichkeit, akquirierte Kompetenzen in alle drei Cross-Media-Bereiche einzusetzen.
Wir abeiteten an neue Formate für den Rundfunk mit dem Ziel eine Verjüngung des Publikums zu erwirken. Eine Verquickung der Produktion linearer und nonlinearer Medienprodukte war erwünscht, auch um die Kosten zu reduzieren. Zunächst ging es darum, bestandene Formate des MDR zu analysieren. Parallel dazu erfolgte eine Recherche zu Good-Practice-Beispielen aus anderen Medienhäusern. Ich ließ mich stark von dem von mir abonnierten Infobot des ZDF inspirieren und machte weitere Recherchen zum Thema Infobot. Um meine Prototypen 1 (eingeschränkte Funktionalität) und 2 auf XD zu entwickeln, nahm ich Kontakte mit der Firma Messenger-People Kontakt auf, um Empfehlung für mein Produkt zu erhalten.
---> M10
Anerkennung DiMuSa-Projekt bei SPiRIT
---> M18
Anerkennung DiMuSa-Projekt bei SPiRIT
9. Semester - SS 2022
---> M15 (2)
Kommunikationsdesign Grundlagen
Nach der Präsentation vom MDR-Projekt war Prof. Dominik Schumacher sehr irritiert über unsere Design-Skills, sodass er uns ein Kommunikationsdesign-Grundlagen-Projekt angeboten hat.
Ursprünglich hatte ich mich für das Projekt angeschrieben und es stellte sich heraus, dass ich nur noch drei Mikomodule gebraucht habe, um auf die gesamten Creditpoints (zzgl. das Portfolio) zu kommen, für die Zulassung zur Masterarbeit. So wurde der Endaufwand für mich etwas reduziert und ich durfte die Aufgabe online abgeben.
Dominik Schumacher war es wichtig, dass wir vor allem ein Auge für Design entwickeln. Ich muss sagen, dass mir einiges bewusst worden ist, auch wenn Design definitiv nicht mein Schwerpunkt werden soll. Ich habe zunächst Recherche und eine Präsentation zu Schriftypen vorbereitet und gehalten. Diese war inhaltlich anscheinend zufriedenstellend, jedoch wurde das Design der Präsentation unter der Luppe genommen und entsprach nicht wirklich die Anforderungen des Spezialisten. Ich habe sowohl durch das Vorbereiten als auch bei der Auswertung sehr viel gelernt und ein Bewusstsein entwickelt für viele Details, die mir vorher nie aufgefallen wären. Auch wenn die Arbeit analog an sich nicht gerade meinem Entwicklungswunsch entsprach, habe ich sofort verstanden, warum sie wichtig war. Ich fand sogar ein richtiges Gefallen an der Aufgabe der Kompositionen. Mit dem Schriftsetzen dagegen konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Die Aufgabe zur Fotostory hätte ich nicht abgeben müssen, aber da ich große Freude vor allem an die Bearbeitung und Zusammensetzung der Bilder im InDesign hatte, hatte ich die Endaufgabe bereits erledigt und habe es dewegen mit in meinem Galerie Durchgang aufgenommen.
10. Semester - WS 2022/2023
---> M19 (2)
CrossMedia Kompetenzstruktur
Für die Darstellung meiner Kompetenzstruktur habe ich mich für ein Mengendiagramm entschieden. Es scheint mir am besten den crossmedialen Aspekt des Studiums darstellen zu können. Darauf habe ich die verschiedenen Sticky-Notes platziert, die die verschiedenen Studium-Inhalte darstellen sollen. Je zentraler platziert, desto größer entspricht es mein eigenes Interesse. Je größer die Schrift, desto sicherer fühle ich mich in diesem Gebiet.
Buchbesprechung
Ich habe diese Studie ausgesucht, denn ich beabsichtige meine Masterarbeit über digitale Leistungserhebungen an Schulen zu schreiben. Die Sekundarstufe I scheint mir dabei besonders interessant. Sie betrifft alle SchülerInnen und ist relevanter als den Primarbereich, da weitere Aspekte vorkommen, die bei jüngeren Schülern digital eher unwichtig sind. Die Kompetenzen der SchülerInnen mit digitalen Devices bringt eine weitere Herausforderung zur Sicherstellung der Erhebung der eigenen Leistung.
Fazit: diese Studie kann zum Teil in der Einleitung meiner Masterarbeit genutzt werden, um den Status quo der Digitalisierung an Schulen in Deutschland kurz darzustellen. Darüber hinaus liefert Sie wichtige Erkenntnisse für weitere Recherchen im Gebiet digitale Leistungserhebungen. Zum einen sollten bereits erprobte Modelle in den Bundesländern gesucht werden, die mehr Digitalisierung vorzeigen. Dabei stechen vor allem Berlin und Bremen hervor, da sie nicht nur allgemein einen vergleichsweisen guten Stand der Digitalisierung vorzeigen, sondern auch digitale Prüfungsformate erprobt haben.
Als nächstes gilt nun das im Dezember 2021 veröffentlichte KMK-Ergänzungspapier ‚Lehren und Lernen in der digitalen Welt‘ (KMK, 2021) in Hinsicht auf die Empfehlungen zur digitalen Leistungserhebungen durchzulesen.
Noch vor Abnahme des Portfolios wurde die Verwandlung tatsächlich vollzogen. Von analogen Schulbüchern zu interaktiven Gesamtlösungen für Schule. Ich verlasse zu Ende 2022 nach 17 Jahren die Schule und fange am 01.01.2023 als Education Consultant bei i3-technologies zu arbeiten.
Ich freue mich sehr auf diesem neuen Lebensabschnitt und bin mir sicher, dass viele meiner neu akquirierten Kompetenzen zum Einsatz kommen werden.
Nicht desto trotz glaube ich nicht, dass ich das Studium noch mal machen würde, wenn ich die Zeit zurückspulen könnte und die Konsequenzen kennen würde. Denn die familiären und privaten Opfer waren nicht nur für mich sehr hoch, sondern auch für mein Freundeskreis und vor allem für meine Kinder.
---> M13
Dokumentation des zweiten Konsultationsgesprächs am 02.12.2022 mit Prof. Dominik Schumacher
Für das zweite Konsultationsgespräch hatte ich einige Schwerpunkte vorbereitet, um meine Entwicklung im Laufe des Studiums darzustellen. Diese trug ich zunächst vor, bevor es im zweiten Teil zum Beratungsgespräch kam.
Rückblick auf das erste Konsultationsgespräch
Zunächst bin ich auf das Ende der ersten Konsultation zurückkommen. Zu dieser Zeit sollte ich mir Gedanken über den weiteren Ablauf meines Studiums machen, d.h. welche Mikromodule ich noch machen und welche Kompetenzen ich erwerben möchte. Durch das nicht funktionierenden Mikromodule-Angebot war dieser Schritt in der Tat nicht wirklich möglich. Es war unmöglich, ein Großteil des Studiums durch das scheinbar modulare Angebot selbstständig und an seine eigenen Bedürfnisse angepasst zu erarbeiten. Das Konzept finde ich nach wie vor an sich sehr attraktiv, wahrscheinlich jedoch zu ambitiös für das Budget der Hochschule. Mikromodulen müssten regelmäßig erneuert werden, Ansprechpartner vorhanden sein. Dieser Aspekt erschwerte auf jeden Fall das Zeitmanagement für Studierende.
Dies wurde jedoch kompensiert durch persönliches Engagement von Professoren (über Ihr Zeitkontingent hinaus), die uns ermöglichten, trotz allem unser Studium zu beenden, indem sie Projekte anboten, um Credits zu bekommen und im Grunde trotzdem (und vielleicht besser durch den direkten Kontakt) die geforderten Kompetenzen zu erwerben. Der individuelle Charakter fiel jedoch weg, denn die Studierende mussten die Projekte belegen, die angeboten werden. Ich konnte allerdings mein Weg finden und mich in die für mich sehr spezifische gewählte Richtung entwickeln.
Studiumsschwerpunkte
Meine Wünsche waren selbstverständlich durch meine eigene berufliche Vorgeschichte und mein Entwicklungsziel geprägt. So konnte ich mich schwer für einige Projekte begeistern, in denen ich keinen möglichen Mehrwert für mich sah (wie z. B. die Projekte mit den Einzelhändlern in Magdeburg) und versuchte durch eigene Praktika meine Erfahrungen im Bildungssegment zu erweitern.
Ich muss allerdings einsehen, dass diese nicht immer das gebracht haben, was ich mir versprochen hatte und dass ich auch beim Studiumsangebot positive überraschende Erkenntnisse machen musste.
So ging es mir zum Beispiel mit Design-Thinking. Obwohl ich am Anfang sehr skeptisch gegenüber diese mir unbekannte Methode stand, habe ich das bei M3 sehr genossen, als ich Design-Thinking selbst angewendet und mein eigenes Einschlafssystem entworfen habe. Von der Persona zur Produktentwicklung bin ich alle einzelnen Schritte bewusst durchgegangen und könnte den Prozess sehr gut nachvollziehen. Ähnlich ging es mir später beim MDR-Projekt, das zum WS 2021/22 angeboten wurde. Die crossmedialen Aspekte waren von vornherein sehr deutlich. (gewünschte Verquickung von linearer und nonlinearer Medienprodukte). Das Projekt hat mich sehr viel gebracht und auch mein Selbstvertrauen gestärkt, denn ich hatte das Gefühl, dass ich den komplexen Aufgaben gewachsen war. Meine Idee durch einen App-Prototyp zu verwirklichen, war sehr zufriedenstellend.
Im Gegensatz zum ersten Praktikum, das ziemlich enttäuschend war, wurde das zweite beim Cornelsen-Verlag für mich ausschlaggebend. Es war und blieb bis heute noch meine einzige Erfahrung in einem Unternehmen. Die polyvalente Ausbildung des Cross-Media-Studienganges kann ich nach dieser Erfahrung noch besser schätzen. Dort konnte ich konkret begreifen, wie die verschiedenen Skills und Methoden, die ich durch das Studium kennen gelernt hatte, in der Realität angewendet werden. Im Management-Bereich fand ich besonders interessant, die interne Organisation der menschlichen Ressourcen zu beobachten: die Dreieckverknüpfung zwischen Produktmanagement / Redaktion / Marketing ermöglicht, dass alle Akteure Kenntnisse der Prozesse haben und als Spezialisten einwirken können. In der Französisch-Redaktion habe ich selbst nicht nur am Inhalt, sondern auch am Design und Interaktivität der neuangebotenen Lernpläne in Word-Format gearbeitet. Die immer steigende Crossmediale-Arbeit des Verlags wurde sehr deutlich durch die Mitarbeit mit der Firma SPI Global, die ein effektiveres Datenmanagement ermöglicht. Es war eine sehr positive Erfahrung für mich, die mir vor allem gezeigt hat, dass ich auf keinen Fall mich nur auf Content orientiert sollte. Und so hatte sich mein Ziel gewandelt, wie von Sabine Falk-Bartz zum Aufnahmegespräch vorhergesagt. Das Arbeiten in einer Bildungsredaktion gehört nicht mehr an sich zu meinem beruflichen Ziel, wobei ein Bildungsverlag als Arbeitgeber auf jeden Fall denkbar bleibt.
Kompetenzstruktur
Für die Darstellung meiner Kompetenzstruktur habe ich mich für ein Mengendiagramm entschieden. Es scheint mir am besten den crossmedialen Aspekt des Studiums darstellen zu können. Darauf habe ich die verschiedenen Sticky-Notes platziert, die die verschiedenen Studium-Inhalte darstellen sollen. Je zentraler platziert, desto größer entspricht es mein eigenes Interesse. Je größer die Schrift, desto sicherer fühle ich mich in diesem Gebiet. Auch wenn ich selbst nicht die beste Erzählerin bin, liegt auf meiner Darstellung Storytelling in der Mitte, im Schnittpunkt der drei crossmedialen Aspekte.
Buchbesprechung
Das Buch, das ich vorstellte Schule digital – der Länderindikator 2021. Lehren und Lernen mit digitalen Medien in der Sekundarstufe I in Deutschland im Bundesländervergleich und im Trend seit 2017., hatte ich gezielt im Hinblick auf die künftige Masterarbeit ausgesucht. Diese Studie stellt den Status quo der Digitalisierung an Schulen in Deutschland dar.
Noch konnte ich keine genauere These formulieren, konnte jedoch durch die dargestellten Ergebnisse der Studie meine ursprüngliche Idee, über digitale Leistungserhebung an Schulen zu schreiben, etwas eingrenzen. Die Sekundarstufe I scheint mir dabei besonders interessant. Sie betrifft alle SchülerInnen und ist relevanter als den Primarbereich, da weitere Aspekte vorkommen, die bei jüngeren Schülern digital eher unwichtig sind. Die Kompetenzen der SchülerInnen mit digitalen Devices bringt eine weitere Herausforderung zur Sicherstellung der Erhebung der eigenen Leistung. Für meine weiteren Forschungsbelange sollten unter anderem bereits erprobte Modelle in den Bundesländern gesucht werden, die mehr Digitalisierung vorzeigen. Dabei stechen vor allem Berlin und Bremen hervor, da sie nicht nur allgemein einen vergleichsweisen guten Stand der Digitalisierung vorzeigen, sondern auch digitale Prüfungsformate erprobt haben. Einige weitere Titel konnte ich auch dem Literaturverzeichnis entnehmen, wie z. B. das im Dezember 2021 veröffentlichte KMK-Ergänzungspapier ‚Lehren und Lernen in der digitalen Welt‘ (KMK, 2021) in Hinsicht auf die Empfehlungen zu den digitalen Leistungserhebungen durchzulesen.
Gespräch
Das Gespräch mit Prof. Dominik Schumacher brachte weitere wichtige Erkenntnisse für die weiteren Schritte, die ich zu erledigen hatte.
Zum einen sollte für die Arbeit selbst, aber auch im Hinblick auf einem künftigen Master-Kolloquium ein Proposal für die These richtig erarbeitet werden. Dazu erhielt ich von ihm noch zwei Kontaktmöglichkeiten, die eine wichtige Hilfe für mich bedeuten könnten.
Zunächst empfiehl mir Dominik Schumacher intern mit Frau Christa Wetzel Kontakt aufzunehmen, die selbst am e-SALSA Projekt der Hochschule involviert ist. Dieses Projekt arbeitet u. a. an der Entwicklung der digitalen Prüfungen der Hochschule. So müsste Frau Wetzel über den aktuellen Forschungsstand besten informiert sein und könnte mich einige Literaturhinweise geben bzw. Forschungslücke aufzeigen. Zum anderen könnten die Ergebnisse meiner Arbeit auch für sie relevant sein, sodass sie vielleicht Interesse daran haben könnten, meine Arbeit zu begleiten.
Darüber hinaus nannte mir Prof. Schumacher Frau Stefanie Mittendorf im Bildungsministerium Sachsen-Anhalt zu kontaktieren. Es könnte einen großen Mehrwert für meine Arbeit darstellen, eine externe Beratung aus den Reihen des Bildungsministeriums zu erhalten. Zum anderen könnte ich auch die Richtung meiner Forschung im Interesse des Ministeriums anpassen, sodass die Ergebnisse für sie von Interesse sein könnten.
Mit beiden Damen nahm ich am 29.12. per E-Mail-Kontakt auf mit der Bitte um ein Gespräch im Laufe Januar 2023.
Prof Schumacher empfiehl mir außerdem, darüber nachzudenken, mein Forschungsthema ev. zu überdenken und so anzupassen, dass es auch für meinen künftigen Arbeitgeber vom Interesse sein könnte. Das Antreten eine neue Arbeitsstelle am 01.01.2023 könnte eine große Herausforderung für das Zeitmanagement der Masterarbeit werden, wenn beide keine Berührungspunkte finden bzw. umgekehrt könnte es eine Erleichterung bilden, wenn beide sich ergänzen würden