Incom ist die Kommunikations-Plattform des Institut für Industrial Design - Hochschule Magdeburg-Stendal

In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre

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Neue Orte sind unbekannt und führen zu Orientierungslosigkeit. Neue Orte müssen erkundet werden, um lokales Wissen zu erwerben. Natürlich müssen diese nicht mehr ausschließlich zu Fuß erkundet werden, da es einige Tools wie Kartenanwendungen oder Suchmaschinen gibt, die der Desorientierung entgegenwirken. Aber was machst du, wenn der Ort unbekannt ist und du Hunger hast? Oft bleibt nicht genügend Zeit, um herauszufinden, welche Restaurants in der Nähe sind, wenn der nächste Zug abfährt oder ein Kunde wartet.

Was gibt es hier in der Nähe zu essen? Wir möchten diese Frage konzeptionell mit verfügbaren Informationen beantworten, dass sich Menschen in angemessener Zeit an unbekannten Orten zurechtfinden. Damit Menschen, die lieber auswärts essen und mit ihrer aktuellen Umgebung nicht vertraut sind, effektiv einen Weg finden können, in der Nähe zu essen. Der konzeptionelle Ansatz greift die Idee der isochronen Karte (Reisekarte) auf. Dies sind Karten, die veranschaulichen, welche Orte innerhalb einer bestimmten Zeit von einem bestimmten Ort aus erreichbar sind.

Wir beantworten die Projektfrage mit drei verschiedenen Medienformen. Der erste konzeptionelle Ansatz folgt der Idee, dass Poster an Orten platziert werden, an denen Personen sind, die mit der Umgebung nicht vertraut sind. Dies können beispielsweise Hotels, Bahnhöfe, Touristeninformationen, Museen oder Büros sein. Das Poster informiert über die Möglichkeiten zum Essen in der Umgebung. Auf dem Plakat sind Aufkleber angebracht, die zeigen, wo sich nahe gelegenen Restaurants befinden. Auf diese Weise können die Informationen auf dem Plakat auf dem neuesten Stand gehalten und eine Lieblingsauswahl weitergegeben werden. Zusätzlich können QR-Codes an den Aufklebern angebracht werden, sodass die Navigation zum möglicherweise neuen Lieblingsrestaurant automatisch mit dem Scannen beginnt.

Um diese Informationen überall dort verfügbar zu machen, wo sich der Benutzer befindet, müssen diese Informationen unabhängig von einem Plakatstandort bereitgestellt werden. Die Web-App repräsentiert die Poster-Idee in der digitalen Welt, die von jedem Browser aus erreicht werden kann. Eine zoombare Karte visualisiert, welche Restaurants in der Nähe sind, und ermöglicht das Filtern und Anzeigen zusätzlicher Informationen. Ein erster Prototyp kann unter www.map.andreeberle.de getestet werden.

Beim Entwerfen der Augmented-Reality-Anwendung sind wir von der Kartenidee abgewichen, weil wir bei der Entwicklung eines realen Prototyps festgestellt haben, dass die Informationen direkter in die reale Welt integriert werden können. Wir haben die Informationen darüber, welche Restaurants in der Nähe sind, direkt um den Benutzer herum angeordnet. Die Ringe um den Benutzer stellen Zonen dar, deren Orte der Benutzer in einer bestimmten Zeit erreichen kann.

Fachgruppe

Master Interaktion Design

Betreuung

Prof. Steffi Hußlein

Zugehöriger Workspace

Design Repertoire 2019/20

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2020