In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Wie kann eine Sitzbank mehr sein als nur ein Ort zum Verweilen? In diesem Kurs gehen wir genau dieser Frage nach und entwickeln innovative Designideen für eine moderne Sitzbank, die im Außenbereich der Volksbank Magdeburg eG aufgestellt werden soll. Dabei geht es nicht nur um Funktionalität, sondern auch darum, das Markendesign der Bank (BVR) gestalterisch einzubinden und durch innovative Elemente ein einzigartiges und wiedererkennbares Design zu schaffen.
Ziel ist es, eine Sitzgelegenheit zu entwerfen, die dezent Aufmerksamkeit erregt, das Markenbild der Volksbank stärkt und gleichzeitig einen praktischen Nutzen für Kunden sowie Passanten bietet. Wir arbeiten an kreativen, aber auch umsetzbaren Lösungen, die sich harmonisch in das städtische Umfeld einfügen und gleichzeitig ein einladendes und modernes Statement setzen.
0.1.a BRAINSTORMING
Erstellen Sie ein Brainstorming zu den Begriffen „Volks“ und „Bank“. Assoziieren Sie dabei frei alle Begriffe, die Ihnen in den Sinn kommen.
0.1.b CLUSTERING
Ordnen Sie die Begriffe aus dem Brainstorming den folgenden Kategorien zu:
* Activities (Aktivitäten)
* Environment (Umgebung / Umfeld)
* Interaction (Interaktion)
* Objects (Elemente)
* User (Nutzer:innen)
Reflektieren Sie anschließend die Begriffe innerhalb der jeweiligen Kategorien und hinterfragen Sie deren Bedeutung und Relevanz für das Projekt.
USER: Die Nutzerinnen sind wichtig für mein Projekt, denn die Bank soll für alle da sein. Sie soll verschiedene Altersgruppen ansprechen – von Kindern bis Seniorinnen – und damit das Miteinander fördern. Auch Menschen mit Behinderung sollten mit einbezogen werden durch ein barrierefreies Design. So entsteht ein diskriminierungsfreier Ort zum Verweilen.
INTERACTION: Interaktion ist bei diesem Projekt super wichtig. Die Bank soll nicht einfach nur zum Sitzen da sein, sondern ein Ort sein, an dem Leute ins Gespräch kommen, sich austauschen und vielleicht sogar neue Leute kennenlernen. Einfach ein Treffpunkt mitten in der Stadt, der verbindet.
ACTIVITIES: Die Bank soll auch ein Ort für kleine Alltags-Aktivitäten sein, zum Beispiel einfach mal zur Ruhe kommen, eine Pause einlegen, die Umgebung auf sich wirken lassen oder Leute beobachten. Ein Platz zum Durchatmen und Verweilen im Trubel der Stadt.
OBJECTS: Objekte sind wichtig, weil sie den Charakter des Ortes mitgestalten. Sie schaffen Atmosphäre, wecken Emotionen und machen den Ort lebendig. Auch Objekte der Volksbank könnten mit einbezogen werden, um einen Bezug zum Ort herzustellen und Identität sowie Wiedererkennung zu schaffen.
ENVIRONMENT: Die Umgebung spielt eine große Rolle in meinem Projekt. Wie kann man die Volksband als direktes Umfeld in das Design mit einbeziehen?– zum Beispiel durch die Farbgebung, Formen oder Materialien, die sich an der Architektur oder dem Erscheinungsbild der Bank orientieren. Auch der Breite Weg spielt eine wichtige Rolle. Wie kann er gut einbezogen werden?
0.2a – Orte des Verweilens
Begeben Sie sich in den öffentlichen Raum der Stadt und suchen gezielt nach Orten, die zum Verweilen einladen. Diese Orte müssen nicht zwingend klassische Sitzbänke sein. Halten Sie diese Orte fotografisch fest.
0.2b – Kontextualisierung von Sitzgelegenheiten
Setzen Sie die gefundenen Sitzgelegenheiten in Beziehung zu ihrem räumlichen und sozialen Umfeld. Fotografieren und analysieren Sie dabei Lage, Nutzungszusammenhang und Wirkung im Raum.
02c – Konstruktion
Betrachten Sie in den jeweiligen Städtischen Arealen die Kostruktionen der Bänke. Fotodokumentieren Sie diese und versuchen dabei Gemeinsamkeiten / Besonderheiten aufzuzeigen. Beachten Sie dabei u.a. die Verankerung.
Recherchieren Sie die Anforderungen und Empfehlungen der Stadt Magdeburg zum Thema „barrierefreie Bank im öffentlichen Raum“. Dokumentieren Sie die wichtigsten Erkenntnisse in Ihrer Ausarbeitung.
0.4a – Frontalansicht & Zoom-Analyse
1. Fotografieren Sie den Breiten Weg 212 frontal, im Vollformat (Standpunkt 1).
2. Zoomen Sie vom selben Standpunkt aus maximal heran und halten Sie das Bildgeschehen fest.
3. Identifizieren Sie in der Gesamtkomposition 6 interessante Fokuspunkte und dokumentieren Sie diese jeweils mit einem eigenen Foto.
1. KNOTEN
2. EINGANG
3. EINGANG DES SERVICE GEBÄUDES
4. DIE DREI FENSTER
5. DIE GROßEN FENSTER DER VB
6. FENSTERGITTER
0.4b – Blickrichtung DOM & Detailanalyse
1. Positionieren Sie sich mit Blickrichtung DOM an die Stelle, an der die Bank später platziert werden soll (Standpunkt variabel).
2. Fotografieren Sie erneut mit maximalem Zoom vom gewählten Standpunkt.
3. Identifizieren Sie auch hier 6 spannende Fokuspunkte in der Umgebung und dokumentieren Sie diese bildlich.
1. HUNDERTWASSERHAUS
2. DIE LAMPEN
3. STRUKTUR DES GEBÄUDES
4. DOM
5. TEIL DER BERLINER MAUER
6. DIE BÄUME
TASK 01 | EMPATHIE
1. BEOBACHTEN: Beobachten Sie anhand der nachfolgenden Kategorien den von Ihnen identifizierten öffentlichen Raum mit Sitzgelegenheiten, der zum Verweilen einlädt. Versuchen Sie dabei auch, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Dokumentieren Sie Ihre Erkenntnisse – unter anderem auch fotodokumentarisch.
2. BEFRAGEN
Fotos zu dem Beobachten und Befragen:
Mülleimer
02_a_Fassen Sie die Erkenntnisse aus Ihren zuvor durchgeführten Erhebungen / Beobachtungen und Recherchen zusammen und formulieren diese als Hypothese.
// Welche Anforderungen haben Die Potentiellen Nutzer_innen.
02_b_
Gehen Sie anschließend auf die von Ihnen aufgezeigten Punkte ein, indem Sie diese in einem brain-sketching festhalten.
Weitere Ausarbeitung: